ELAN und Bildungsministerium vergeben den „ACT! Eine-Welt-Schulpreis Rheinland-Pfalz 2017“

Für ihr außergewöhnliches entwicklungspolitisches Engagement im vergangenen Schuljahr erhalten drei rheinland-pfälzische Schulteams den „ACT! Eine-Welt-Schulpreis Rheinland-Pfalz“ 2017. Mit dem Preis zeichnen das entwicklungspolitische Landesnetzwerk Rheinland Pfalz (ELAN e.V.) und das Bildungsministerium Rheinland Pfalz zum dritten Mal besonders gelungene Aktionen von Schülerinnen und Schülern zu Themen rund um die EINE WELT aus.

Motiv: Übergabe des 1. Preis an der Nelson- Mandela Realschule plus Trier. Foto: Christian Thome

Motiv: Übergabe des 1. Preis an der Nelson- Mandela Realschule plus Trier. Foto: Christian Thome

 

Im Schuljahr 2016/17 setzten sich zahlreiche Schüler in ganz Rheinland-Pfalz mit entwicklungsbezogenen Themen rund um die EINE WELT auseinander. Die Aktivitäten waren ebenso vielfältig wie die Themen.

So engagierten sich die Jugendlichen für fairen Handel an der eigenen Schule, sie gestalteten öffentliche Aktionen gegen Hunger und Lebensmittelverschwendung und setzten Zeichen für Weltoffenheit und gegen Diskriminierung.

 

 

 

Aufgrund ihres herausragenden Engagements erhalten Schüler*innen der Nelson-Mandela-Realschule Trier plus den ersten Preis. Sie beteiligten sich im Rahmen einer Veranstaltung „für Vielfalt, Fairness und Toleranz“ des Arbeitskreises Rechtsextremismus Trier mit vielfältigen Aktionen, wie unter anderem einem selbst geschriebenen Theaterstück für eine offene Weltgemeinschaft. Den zweiten Preis erhält die Fairtrade-Gruppe des Nordpfalzgymnasium Kirchheimbolanden für Ihr Projekt „Fair Fashion“, mit dem schulübergreifend die Alltagstauglichkeit fairer Kleidung unter Beweis gestellt wurde. Als Beispiel für ein gelungenes Partnerschaftsprojekt und ganzheitliches Modell einer Bildung für nachhaltige Entwicklung wird die Lern- und Lebensgarten- AG der Grundschule Niederfeld mit dem dritten Platz ausgezeichnet.

Ziel des Schulpreises ist es, die gestaltende Kraft der Zivilgesellschaft zu stärken. „Das ist von zentraler Bedeutung“, sagt Timo Steinert von der Geschäftsstelle des Entwicklungspolitischen Landesnetzwerks, „denn die von der Weltgemeinschaft im Rahmen der Agenda 2030 geforderte grundlegende Veränderung unserer Welt kann nicht nur verordnet oder durch Regelungen geschaffen werden.“ Es benötige  gesellschaftlichen Raum, um Träume und Visionen für das „Gute Leben für Alle“ zu denken und sich für diese Ideen einzusetzen. Diese Räume zu schaffen sei auch eine Aufgabe der Politik, so Steinert.