Sind alle satt geworden?

Bis heute hat das Thema „Hunger in der Welt“ nichts von seiner Dringlichkeit verloren. Nach dem Jahresbericht der Welternährungsorganisiation FAO haben 2015 weltweit 793 Millionen Menschen gehungert, damit hatte jeder Neunte nicht genug zu essen. Dabei reicht die weltweite Lebensmittelproduktion eigentlich aus, um alle Menschen zu ernähren. Umgerechnet in Kalorien ernten Landwirte sogar ein Drittel mehr als nötig wäre. Aber auf einem Drittel des weltweit kultivierten Landes wachsen Getreide und Soja, die direkt in den Futtertrögen landen.

In dieser Bildungseinheit lernen die Jugendlichen die Zusammenhänge zwischen der globalen Ernährungskrise und unserem hohen Fleischkonsum kennen. Neben dem Veggieday, einem vegetarischen Tag in der Woche, wird der Faire Handel als weitere Alternative zum „konventionellen Konsum“ vorgestellt. Der Faire Handel erreicht konkrete Veränderungen und Verbesserungen durch partnerschaftliche Handelsbeziehungen und drängt auf die Veränderung der Verhältnisse vor Ort.

Die Bildungseinheit richtet sich an SchülerInnen der Sekundarstufe I und dauert zwei Schulstunden.

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Anna Schönherr
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