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2. Auflage des Textilguides für öko faires Shoppen in Mainz veröffentlicht

Die Faire Stadt Mainz hat Anfang des Jahres einen Textilführer „öko fair shoppen in Mainz“ herausgegeben, der Verbraucher*innen eine Orientierung beim Einkaufen bieten soll. Aufgrund der großen Resonanz waren die 10.000 gedruckten Exemplare der Broschüre „öko fair shoppen in Mainz“ schnell vergriffen. Die zweite aktualisierte Auflage liegt jetzt in den beteiligten Geschäften, den Ortsverwaltungen und den üblichen Stellen in Mainz aus. Die jeweils aktuellste Version ist online unter http://mainz.de/frei…/einkaufen-und-maerkte/fair-shoppen.php bzw. www.fairtrade-stadt-mainz.de zu finden.

 

Fachpromotor*in für Migration, Diaspora und Entwicklung (50%)

Das EPN Hessen sucht ab dem 1.10.2017 eineN Fachpromotor*in für Migration, Diaspora und Entwicklung. Die Stelle zielt explizit auf das Empowerment und die Vernetzung von entwicklungspolitisch interessierten und aktiven Migrant*innen und Diaspora-Angehörigen in Hessen ab. Sie unterstützt die Community-übergreifende Vernetzung entwicklungspolitisch interessierter Migrant*innen- und Diasporaorganisationen (MDO). Die Stelle fördert die Weiterentwicklung der Arbeit durch gezielte Beratungs- und Qualifizierungsangebote sowie Öffentlichkeitsarbeit und unterstützt bei der gemeinsamen Positionsfindung und Interessenvertretung. Die/ Der Fachpromotor*in arbeitet im Rahmen des bisherigen Schwerpunkts gemeinsam mit der Geschäftsstelle des EPN Hessen an der interkulturellen Öffnung des Netzwerks und der Eine Welt-Arbeit in Hessen. Die ausgeschriebene Stelle ist Teil des hessischen Eine-Welt Promotor*innen-Programms in der Programmträgerschaft des Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen (EPN Hessen) e.V. im Verbund mit der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl).

Ihre Aufgaben:
– Empowerment und Vernetzung von entwicklungspolitisch interessierten und aktiven Migrant*innen und Diaspora-Angehörigen in Hessen
– Ansprechpartner*in für Gruppen und Vereine im Themenfeld sowie deren hessenweite Vernetzung, z.B. durch die Organisation von Foren und Austauschtreffen
– Konzeption und Durchführung von Informations- und Bildungsmaßnahmen (z.B. Tagungen, Aktionstage, Fortbildungen und Workshops) für migrantisch-diasporische Akteur*innen und Interessierte
– Förderung und Begleitung von Kooperationsvorhaben zwischen MDO und weiteren Akteur*innen und Zielgruppen

Eckdaten:
Arbeitsort: Frankfurt/M.
Zeitumfang: 19,5 Stunden/Woche; ein Teil der Arbeitszeit kann in Absprache flexibel gestaltet werden; die Stelle ist zunächst bis 31.12.2018 befristet (die Weiterbeschäftigung wird angestrebt, hängt jedoch von der Weiterfinanzierung ab)
Entgelt: orientiert an der Entgeltstruktur des TVÖD Bund, Entgeltgruppe 11
Arbeitsbeginn: 1. Oktober 2017

Das EPN freut sich über jede Bewerbung und strebt ein diskriminierungsfreies Auswahlverfahren an. Sie ermutigen POC, Diaspora-Angehörige sowie Menschen mit Migrationsbiografie zur Bewerbung. Bitte schicken Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 3.September 2017 als PDF-Dokumente per E-Mail an: personal@epn-hessen.de.

Hier finden Sie die Stellenausschreibung.

Workshop-Tag des Weltladens Speyer: Der Wert der Arbeit

Wir arbeiten um zu leben. Diese Binsenweisheit ist ebenso wahr wie unvollständig. Genauso wichtig ist, dass Arbeit Sinn und Identität stiftet. Denn schließlich beeinflusst das, was wir tun und wie wir es tun nicht nur unser eigenes (Wohl-) Befinden, sondern hat Auswirkungen auf das gesamte gesellschaftliche Miteinander in der einen Welt. Wie müssen wir den Wert der Arbeit neu (über-) denken, um Wege in eine solidarische und gerechte Gesellschaft zu finden? Diesen Themen widmet sich der Weltladen Speyer an seinem Workshop-Tag im Rahmen der fairen Woche 2017. Die TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit sich an diesem Tag mit einem der folgenden Themen intensiv auseinanderzusetzen:

Workshop I: Gemeinwohlökonomie und Gemeinwohlbilanz. Beispiele aus der Praxis
Die Gemeinwohlbilanz ist das Herzstück der Gemeinwohlökonomie. Der Erfolg eines Unternehmens wird nicht mehr nur nach dem finanziellen Erfolg bemessen sondern an seinem Beitrag zum Gemeinwohl. Die Gemeinwohlökonomie  überträgt die heute schon gültigen Beziehungs- und Verfassungswerte auf den Markt, indem sie die WirtschaftsakteurInnen dafür belohnt, dass sie sich human, wertschätzend, kooperativ, solidarisch, ökologisch und demokratisch verhalten und organisieren. Sie macht die Werte der Gesellschaft zu den Werten der Wirtschaft.

Workshop II: Bedingungsloses Grundeinkommen. Was sagen die Machbarkeitsstudien?
Bei der Frage nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen geht es nicht nur um die wirtschaftliche Machbarkeit sondern auch um mögliche Konsequenzen für unser Verhalten und unseren Alltag. Erste BGE-Experimente geben Einblick in die wirtschaftlichen aber auch sozialpsychologischen Effekte eines Grundeinkommens.

Workshop III: Solidarische Landwirtschaft. Fair zu Mensch und Umwelt.
Die TeilnehmerInnen erhalten Hintergrundinformationen zu den tragenden Ideen der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) und können sich im Rahmen einer Exkursion praxisnahen Einblick in deren Umsetzung verschaffen.

Workshop IV: Wie funktioniert der Welthandel? Planspiel „Geflügelexporte nach Ghana“.
In Form eines Rollenspiels werden Motivationen, Abhängigkeiten und Handlungsoptionen der am Handel beteiligten Akteure erfahrbar gemacht.

23.9.2017, 10:00 – ca. 17:30 im Friedrich-Spee-Haus, Edith-Stein-Platz 7, Speyer
Kostenbeitrag: 10€
Anmeldung über weltladen-speyer@gmx.de (unter Angabe des Workshops)

Kurzstudie zu den Potentialen der öffentlichen IT-Beschaffung in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen

Kurzstudie IT BeschaffungAuf politischer Ebene haben die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen alle ein klares Bekenntnis zur sozial nachhaltigen öffentlichen Beschaffung abgegeben und entsprechende Rechtsgrundlagen erlassen. Die in der vorliegenden Kurzstudie dargestellten grundlegenden Daten zum öffentlichen IT-Einkauf zeigen, dass die drei Bundesländer ein enormes Potential aufweisen, die rechtlichen Möglichkeiten und politischen Bekenntnisse zu sozial verantwortlicher Beschaffung auch bei der IT-Beschaffung tatsächlich umzusetzen.

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Kinderarbeitsexperte Benjamin Pütter war zu Gast in Koblenz – Was wir gegen Kinderarbeit leisten können

Koblenz. Obwohl Kinder2000px-BUND-Logo.svgarbeit verboten ist, arbeiten immer noch Millionen von Kindern unter schlechten Bedingungen für Waren, die Konsumenten kaufen. Benjamin Pütter gab einen Einblick, was unter Kinderarbeit zu verstehen ist und berichtete eindrucksvoll von seinen Reisen und seinen Erfahrungen. Kinder arbeiten u.a. auf Müllhalden, in der Produktion von Räucherstäbchen und Zigaretten, in Teppich-Manufakturen sowie in Steinbrüchen. Dies sind nur einige Beispiele, die Pütter bei der gemeinsamen Veranstaltung des BUND Koblenz und des Weltladen Koblenz nannte.

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