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Referent*in für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften (Vollzeit)

Der DRK Landesverband Sachsen e.V. vertritt im Rahmen der Rotkreuzorganisation 39 Kreisverbände mit rund 93.000 Fördermitgliedern, rund 15.500 aktiven ehrenamtlichen Helfern sowie rund 13.400 hauptamtlichen Mitarbeitern. Er ist Teil der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Sachsenweit werden zahlreiche Gemeinschaftsunterkünfte für Asylsuchende und Flüchtlinge betrieben.

Der DRK Landesverband sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine engagierte Persönlichkeit  als  Referent*in für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Vollzeit. Arbeitsort ist Dresden.

Ihre Aufgaben:

  • Erstellung eines einrichtungsinternen Schutzkonzeptes (Erfassung und Auswertung einrichtungsbezogener Daten und Informationen, partizipative Risikoanalyse und Bestandsaufnahme der Bedarfe von Kindern, Jugendlichen und Frauen)
  • Koordination und Durchführung von Maßnahmen in Abstimmung mit der Unterkunftsleitung sowie Evaluierung dieser
  • Ansprechpartner*in für Bewohner*innen und Mitarbeitende der Flüchtlingsunterkunft zum Schutzkonzept
  • Kooperations- und Netzwerkbildung sowie Stärkung von lokalen Referenzsystem

Wenn Sie Interesse an der ausgeschriebenen Stelle haben, senden Sie Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen bitte per E-Mail bis 31.12.2017 unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen an personal@drksachsen.de.

Hier finden Sie die komplette Stellenausschreibung.

Innovative Bildungsprojekte gesucht!  Einladung zur Bewerbung für den Bildungsmarkt des WeltWeitWissen-Kongresses 2018

Vom 3. bis 5. Mai 2018 findet der 7. »WeltWeitWissen«-Kongress in Bremen statt. Der alle zwei Jahre veranstaltete bundesweite Kongress für Globales Lernen bietet ein Forum für Inspiration, Austausch und Vernetzung von bis zu 500 Bildungspraktiker*innen, Wissenschaftler*innen, Entscheidungsträger*innen und anderen Interessierten.

Unter dem Motto ‚Lernen für den Wandel‘ wird sich der nächste Kongress insbesondere mit transformativen und zu politischem Handeln ermächtigenden Bildungsansätzen auseinandersetzen. Neben Impulsen und Workshops wird es während der gesamten Dauer des Kongresses einen Bildungsmarkt geben, auf dem sich 25 ausgewählte Projekte mit einem eigenen Stand vorstellen können. Die vertretenen Projekte sollen ein breites Spektrum an Akteur*innen, Themen und Formaten im Globalen Lernen darstellen und möglichst innovative und modellhafte Ansätze präsentieren.

Die entwicklungspolitischen Landesnetzwerke aus Bremen (BeN) und Niedersachsen (VEN), das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte (biz) und die Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke (agl) als Veranstalter*innen laden Sie / Euch herzlich ein, ein Bildungsangebot für den Bildungsmarkt vorzuschlagen!

Hier finden Sie die Bewerbungskriterien und das Bewerbungsformular

Nähere Informationen in Kürze auf der Internetseite www.weltweitwissen2018.de.

Das Fachforum Globales Lernen 2017: Viele neue Inspirationen für die Qualitätsentwicklung von Kooperationsprojekten Globalen Lernens

 

 

BearbeitetWie können wirkungsvolle Kooperationsprojekte Globalen Lernens realisiert werden? Zu diesem Thema trafen und tauschten sich 17 Akteur*innen aus Schule, Ministerien und non-formaler Bildung angeregt im diesjährigen Fachforum  aus.

Der Dialog der unterschiedlichen Bildungsakteur*innen zeigte zum einen, dass ein großer Erfahrungsreichtum in unterschiedlichen Kooperationsformaten in Rheinland-Pfalz vorhanden ist. Zum anderen konnten wesentliche Gelingensbedingungen für die gemeinsame Gestaltung von Globalem Lernen reflektiert und synthetisiert werden.

Die Ergebnisse und die Dynamik der Veranstaltung weisen darauf hin, dass das Fachforum einen Beitrag zur Förderung des Dialogs der Bildungsakteur*innen in Rheinland- Pfalz leistet. Die engagierte Teilnahme und große Offenheit aller Beteiligten bilden eine sehr gute Grundlage für die gemeinsame Gestaltung und Implementierung Globalen Lernens.

Besonders positiv hervorgehoben wurde von den Beteiligten die Möglichkeit zur Reflektion der eigenen Rolle sowie die Schärfung des Verständnisses für die Notwendigkeiten der jeweils anderen Akteur*innen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und freuen uns auf die Fortsetzung im kommenden Jahr!

 

Finden Sie hier das Protokoll zum Fachforum Globales Lernen 2017

„ACT! Eine-Welt-Schulpreis Rheinland-Pfalz 2017“

Überall in Rheinland-Pfalz setzten sich im Schuljahr 2016/2017 Schüler*innen mit entwicklungsbezogenen Themen rund um die EINE WELT auseinander. Sie gestalteten eigene Aktionstage, engagierten sich in spannenden Projekten und handlungsorientierten AGs an Schulen.

Das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN) e.V. möchte diese Schüler*innen gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung für ihr entwicklungspolitisches Engagement im vergangenen Schuljahr mit dem „ACT! Eine-Welt-Schulpreis Rheinland-Pfalz 2017“ auszeichnen.

Hier finden Sie die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen.

Bewerbung bitte an bildung@elan-rlp.de bis spätestens 10.11.2017 senden.

Faire Kommunen trafen sich in Lahnstein

Herbsttagung des Netzwerkes der Fairen Kommunen in Rheinland-Pfalz

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Die Akteure der rheinland-pfälzischen Fairen Kommunen trafen sich zur Herbsttagung in Lahnstein. Neben den regionalen Nachbarn aus Bad Ems oder Neuwied, wurden auch weite Anreisen aus Bad Dürkheim oder Ludwigshafen nicht gescheut. Die Stadt Lahnstein vertrat Bürgermeister Adalbert Dornbusch (7.v.l.), der die Steuerungsgruppe für den Fairen Handel in Lahnstein leitet. (Foto: Alexandra Schäfer/Stadtverwaltung Lahnstein)

Die Stadtverwaltung Lahnstein richtete kürzlich die Herbsttagung der rheinland-pfälzischen Fairen Kommunen am Rhein-Lahn-Eck aus. Dazu begrüßte Bürgermeister Adalbert Dornbusch, der das Thema federführend innerhalb der Stadtspitze betreut, rund 25 Teilnehmer aus dem ganzen Land in der Stadthalle.

Das Netzwerk „Faire Kommunen in Rheinland-Pfalz“ ist der informelle Zusammenschluss aller Kommunen, die von TransFair e.V. als Fair-Trade Stadt ausgezeichnet worden sind oder sich um diese Auszeichnung bemühen. Zweimal im Jahr treffen sich die Akteure im Land, um sich über Neuheiten, Aktionen und Programme auszutauschen. Die Koordination des Netzwerks liegt bei Katja Voss vom Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk in Rheinland-Pfalz e.V. (ELAN), die auch die Moderation der Tagung übernahm.

„Das ist eine gute Gelegenheit für die Akteure sich über Ideen und Projekten Gleichgesinnter zu informieren, Neuigkeiten auszutauschen und Anregungen für die eigene Arbeit in der Heimatkommune mitzunehmen“, so Dornbusch zum Sinn und Zweck der Herbsttagung. Thematischer Schwerpunkt war neben dem Austausch zum Thema „Lokale Gastronomie und Einrichtungen für den fairen Handel gewinnen“ im speziellen auch die Eindrücke aus der Praxis. Dafür hatten die Organisatoren die Koblenzer Gastronomin Sandra Niebergall eingeladen, die in ihrem Betrieb mit dem klangvollen Namen „Soulfood“ eine bestimmte Philosophie im täglichen Wirken verfolgt. Sie steht für nachhaltige Produktion und einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln, was sich etwa in der Verwendung von heimischem Saisongemüse lokaler Biobauern, frischer Zubereitung und der Vermeidung von Verpackungsmüll zeigt. Was es im Land nicht gibt, wird fair eingekauft wie zum Beispiel Kaffee, Tee oder Orangen. Das Angebot von fairen Produkten sieht sie in ihrem Gasthaus als wunderbare Ergänzung.
René Hofmann, ein Lieferant von Niebergall, informierte die Teilnehmer*innen über seinen bio-dynamischen Gemüse- und Obstanbau und die Arbeit mit den Kindern im Garten der benachbarten Grundschule in Mülheim.

In der Mittagspause besichtigten die Teilnehmer*innen den nahe liegenden Weltladen von Lahnstein und informierten sich über dessen Angebot. Nach einem arbeitsreichen und informativen Tag verabschiedete Bürgermeister Dornbusch die Gäste und schloss mit den Worten: „Der Faire Handel hat seinen Platz auch in der Gastronomie. Er bietet ein hochwertiges Angebot für Lokale, deren Besucher es schätzen, fair gehandelte Produkte zu genießen.“

29.09.2017, Pressemitteilung zur Herbsttagung der Fairen Kommunen in Rheinland-Pfalz, Verfasser: Hedwig Wagner, Stadtverwaltung Lahnstein.

ELAN-RLP

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