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Netzwerktreffen Namibia in Koblenz

Deutsch-namibische Partnerschaften aus Rheinland-Pfalz gestalten die Zukunft beider Länder

Namibia_Koblenz_Netzwerktreffen Barbara Scharfbillig„Ich habe viel gelernt und freue mich, dass ich die Möglichkeit hatte mich mit anderen Aktiven auszutauschen.“, fasst Selma Gaingos ihr Feedback zum zweiten Netzwerktreffen deutsch-namibischer Partnerschaften in Rheinland-Pfalz zusammen. 52 Engagierte aus Deutschland und Namibia trafen sich am 9. September in Koblenz, um sich über ihre Projekte und Kooperationen auszutauschen und sich gegenseitig zu informieren. Anne-Sophie Pahl von der Onlineplattform youvo.org gab einen Einblick in die Kommunikation von sozialen Organisationen, Helene Steigertahl von der Universität Bayreuth informierte zu Namibian Englishes, Christian Lieder stellte die Fördermöglichkeiten von Engagement Global vor, Patricia Ndjavera und Vernon Malumanie vom Verein Suni e.V. berichteten zu Erfahrungen aus deutsch-namibischen Austauschprogrammen. Zudem stellten die Deutsch-Namibische Gesellschaft, der Gemeindedienst für Mission und Ökumene Mittelrhein Lahn, die Light for the Children Foundation, Suni e.V. und die Technische Universität Kaiserslautern ihre gemeinsamen Aktivitäten vor.

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Doppelsieg für Rheinland-Pfalz: Mainz gewinnt 3. Platz und Trier belegt 4. Platz beim Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“

Unter den 100 Kommunen, die sich für den Titel „Hauptstadt des Fairen Handels“ beworben haben, waren auch die rheinland-pfälzischen Städte Mainz und Trier dabei.

Am 14. September war es dann soweit: Die Titelverleihung fand in der aktuellen Hauptstadt des Fairen Handels – Saarbrücken – statt. Köln ging als erstplazierte Kommune mit Preisgeld und Trophäe nach Hause. Auch Rheinland-Pfalz ging nicht leer aus!

IMG_3666_hellDie Landeshauptstadt Mainz wurde mit dem 3. Platz für die lokalen Aktivitäten rund um den Fairen Handel und die öko-soziale öffentliche Beschaffung ausgezeichnet. Der Preis ist mit 35.000 € dotiert. Die zweite rheinland-pfälzische Stadt Trier belegte den 4. Platz für ihr Engagement. Die Vertreter*innen aus Trier nahmen einen Scheck in Höhe von 20.000 € in Empfang.

Im Zweijahresrhythmus ruft die von Bund, Ländern, Kommunen und Nichtregierungsorganisationen getragene Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global Kommunen in Deutschland dazu auf, Aktivitäten und innovative Maßnahmen zur Stärkung des Fairen Handels einzureichen. Schirmherr ist der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller. Der Wettbewerb ist in jedem Durchgang in die Faire Woche eingebettet.

RENN.west Arena 2017: Nachhaltige Entwicklung ist Gemeinschaftsaufgabe

Am 7. September 2017 diskutierten rund 170 Nachhaltigkeitsakteure aus Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland über konkrete Ideen für die Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeits­politik. Sie folgten der Einladung zur ersten Jahrestagung des neuen zivilgesellschaftlichen Netzwerkes „Regionale Netzstellen Nachhaltigkeits­strategien West“ (RENN.west). Im Vordergrund der Diskussion stand die Frage, wie die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie als Gemeinschaftsaufgabe gelingen kann. Die Jahrestagung der RENN.west war gleichzeitig die Eröffnung der FAIR FRIENDS – Messe für nachhaltige Lebensstile, Fairen Handel und gesellschaftliche Verantwortung.

Dr. Klaus Reuter, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. (LAG 21 NRW) von der Trägerorganisation der RENN.west machte deutlich, dass sich das Zeitfenster zur Realisierung einer Nachhaltigen Entwicklung im Rahmen der Planetaren Grenzen weiter schließe. „Doch mit der Fortschreibung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie sind wichtige Weichen gestellt worden“, so Dr. Reuter. „Die Strategie der Bundesregierung enthalte nun 63 Ziele für alle fast Lebensbereiche – angefangen bei der Reduzierung von Ungleichheiten in unserer Gesellschaft bis zur Erhaltung der Artenvielfalt. Um die Zielmarken der Bundesregierung bis 2030 zu erreichen, muss die akteurs- und ebenenübergreifende Zusammenarbeit jedoch verbessert werden. Hierfür macht sich RENN.west stark.“

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Photo Credits: Kathi Krechting

Photo Credits: Kathi Krechting

17 Ziele beim Mainzer Firmenlauf

Bonn/Mainz, 8. September 2017

Unter dem Motto „SDGs bewegen“ wurden am Abend des 7. September 2017, zur Feier von 20 Jahren AGENDA 21, die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele durch die Mainzer Innenstadt getragen. Die Gruppe der rund 30 Läuferinnen und Läufer präsentierte die #17Ziele auf der fünf Kilometer langen Strecke. Mit T-Shirts, Bannern und Schildern machten sie inmitten der insgesamt 7000 Läuferinnen und Läufer auf die nachhaltigen Entwicklungsziele aufmerksam.

Engagement Global Mainz organisierte das Team #17Ziele in Kooperation mit dem Agenda21 Büro der Landeshauptstadt Mainz und mit konzeptioneller Unterstützung von RENN.west.

Den vollständigen Beitrag können Sie hier weiterlesen:

https://www.engagement-global.de/aktuelle-meldung/id-17ziele-beim-mainzer-firmenlauf.html

 

 

Schmutziger Granit

NGO-Studie untersucht die Arbeitsbedingungen in indischen Steinbrüchen und deckt erhebliche Missstände auf. Doch kaum ein deutscher Abnehmer von Naturstein fühlt sich verantwortlich.

Jetzt ziehen Nichtregierungsorganisationen eine Verbindung von problembehafteten Steinbrüchen gleich zu 33 Unternehmen im Norden, sowohl Zwischenhändlern, als auch finanzierenden Banken und Endabnehmern. 27 davon stammen aus Europa, namentlich aufgelistet in der Studie „Die dunkle Seite des Granits“, die an diesem Mittwoch veröffentlicht wird. Sechs Firmen kommen aus Deutschland. Es gebe noch weitere Unternehmen, die jedoch wegen der schwierigen Datenbeschaffung nicht ermittelbar gewesen seien, heißt es in der Studie der NGOs Stop Child Labour, India Committee of the Netherlands und Kerk in Actie.

In fünf Steinbrüchen wurde der ohnehin niedrige Mindestlohn nicht gezahlt, nirgendwo gab es eine aktive Gewerkschaft. Die Autoren sprechen von eindeutigen Fortschritten bei Kinderarbeit, wenn es um den Abbruch der Steine geht, nicht jedoch bei deren Weiterverarbeitung, die vorwiegend Frauen und Kinder erledigten. Untersucht wurden sechs Weiterverarbeitungsanlagen.

Und komplett: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/arbeitsbedingungen-schmutzigergranit-1.3636197

Hier eine Pressemitteilung zu der Studie: http://www.indianet.nl/pb170823e.html

Und hier die Studie: http://www.indianet.nl/pdf/TheDarkSitesOfGranite.pdf

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