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SUMMARY:Qualifizierungsreihe "Postkoloniale Perspektiven auf Bildungsarbeit" in Mainz (Teil 1/2)
DESCRIPTION:6 Module: 07./08.11. sowie 21./22.11.2025\nDie Qualifizierungsreihe schafft eine Plattform für Bildner*innen im Bereich des Globales Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung\, um postkoloniale Perspektiven kennen zu lernen\, sie systematisch auf die eigene Bildungsarbeit zu beziehen und so Bildungsarbeit dauerhaft zu transformieren. Ziel ist es\, neue entwicklungspolitische Perspektiven zu eröffnen und die dazugehörige Theorie mit der Bildungspraxis zu verknüpfen\, um eine machtkritische Bildungsarbeit zu gestalten. \nZielgruppe\nAktive Bildner*innen in und mit Schule\, Außerschulische Akteur*innen\, Studierende\, Referendar*innen\, Lehrkräfte\, Multiplikator*innen\, alle Interessierte \nBeschreibung\nKolumbus hat Amerika entdeckt. Der transatlantische Sklavenhandel wurde allein von imperialen Mächten organisiert. Den Kalten Krieg bestimmten ausschließlich die Sowjetunion und die USA. Ist das so? \nDie Geschichte der Welt\, wie sie durch westliche Bildungssysteme und Medien vermittelt wird\, ist immer noch tief durchdrungen von der eurozentrischen Annahme\, nach der westliche Akteur*innen den Verlauf der Weltgeschichte bestimmt haben. Dies macht sich etwa bemerkbar durch die Sprecherperspektive und Begrifflichkeiten wie „Kolumbus entdeckt“ (Wer hat hier eigentlich wen und was „entdeckt“?)\, die Vereinfachung von komplexen Zusammenhängen (haben nicht auch westafrikanische Eliten vom Sklavenhandel profitiert?) und die fehlende Anerkennung politischen Handelns im Globalen Süden (haben nicht blockfreie Staaten in Afrika und Asien mitunter die Rivalitäten der Sowjetunion und USA für sich genutzt?). \nRassismus\, Migrationsdiskurse\, Entwicklungszusammenarbeit\, wirtschaftliche und soziale Ungleichheiten sowie Korruption sind Phänomene\, die zeigen\, dass die koloniale Vergangenheit deutliche Spuren in der Gegenwart hinterlassen hat. Dies wird in Schulbüchern und Bildungsformaten jedoch zu wenig verhandelt. So wird die Chance mitunter vergeben\, ungleichen Machtverhältnissen\, Unterdrückungssystemen und Diskriminierungserfahrungen auf den Grund zu gehen. Für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen und ein kritisches Verständnis weltweiter Zusammenhänge wäre eine Auseinandersetzung hiermit jedoch hilfreich\, um sachkundig und verantwortungsbewusst eine gerechte Welt mitzugestalten. \nIn der Qualifizierungsreihe soll der Bogen geschlagen werden zwischen postkolonialen und globalgeschichtlichen Konzepten und der Bildungspraxis: In sechs Modulen werden konkrete Beispiele\, neuste Entwicklungen im Globalen Lernen\, die Anknüpfung an den Lehrplan Geschichte Rheinland-Pfalz sowie das Potenzial außerschulisch-schulischer Kooperationen besprochen. \nDas vollständige Programm findet sich über folgenden Link: Programm Qualifizierungsreihe   \nVeranstalter\nEntwicklungspolitisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. (Judith Kunz\, bildung@elan-rlp.de) \nVeranstaltungsort \nKHG Mainz (Saarstraße 20\, 55122 Mainz) nahe dem Mainzer HBF und der Uni Mainz\, mit Parkplatz \nZeitrahmen \nFreitag\, 7. November\, von 16:00-20:00 Uhr (optional: gemeinsamer Filmabend im Anschluss)\nSamstag\, 8. November\, von 09:00-17:00 Uhr\nFreitag\, 21. November\, von 16:00-20:00 Uhr (optional: gemeinsamer Filmabend im Anschluss)\nSamstag\, 22. November\, von 09:00-17:00 Uhr \nAnmeldung und Teilnahmebedingungen\nDie Teilnahme an allen vier Veranstaltungstagen ist grundsätzlich voraussetzend. Die Qualifizierungs-reihe ist als Lehrkräftefortbildung anerkannt (Teil 1: PL-Nr. 25ST026702; Teil 2: PL-Nr. 25ST026703). Die Teilnehmenden erhalten bei erfolgreicher Teilnahme einen Nachweis. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für Verpflegung während der Veranstaltung ist gesorgt. Fahrt- und Übernachtungskosten werden nicht erstattet. Auf Wunsch können Hotelzimmer im Kontingent reserviert werden. Die Quali-fizierungsreihe wird vom Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz und Brot für die Welt gefördert. Der Anmeldeschluss ist der 29. Oktober. Über diesen Link können Sie sich anmelden: Anmeldung
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SUMMARY:Qualifizierungsreihe "Postkoloniale Perspektiven auf Bildungsarbeit" in Mainz (Teil 2/2)
DESCRIPTION:6 Module: 07./08.11. sowie 21./22.11.2025\nDie Qualifizierungsreihe schafft eine Plattform für Bildner*innen im Bereich des Globales Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung\, um postkoloniale Perspektiven kennen zu lernen\, sie systematisch auf die eigene Bildungsarbeit zu beziehen und so Bildungsarbeit dauerhaft zu transformieren. Ziel ist es\, neue entwicklungspolitische Perspektiven zu eröffnen und die dazugehörige Theorie mit der Bildungspraxis zu verknüpfen\, um eine machtkritische Bildungsarbeit zu gestalten. \nZielgruppe\nAktive Bildner*innen in und mit Schule\, Außerschulische Akteur*innen\, Studierende\, Referendar*innen\, Lehrkräfte\, Multiplikator*innen\, alle Interessierte \nBeschreibung\nKolumbus hat Amerika entdeckt. Der transatlantische Sklavenhandel wurde allein von imperialen Mächten organisiert. Den Kalten Krieg bestimmten ausschließlich die Sowjetunion und die USA. Ist das so? \nDie Geschichte der Welt\, wie sie durch westliche Bildungssysteme und Medien vermittelt wird\, ist immer noch tief durchdrungen von der eurozentrischen Annahme\, nach der westliche Akteur*innen den Verlauf der Weltgeschichte bestimmt haben. Dies macht sich etwa bemerkbar durch die Sprecherperspektive und Begrifflichkeiten wie „Kolumbus entdeckt“ (Wer hat hier eigentlich wen und was „entdeckt“?)\, die Vereinfachung von komplexen Zusammenhängen (haben nicht auch westafrikanische Eliten vom Sklavenhandel profitiert?) und die fehlende Anerkennung politischen Handelns im Globalen Süden (haben nicht blockfreie Staaten in Afrika und Asien mitunter die Rivalitäten der Sowjetunion und USA für sich genutzt?). \nRassismus\, Migrationsdiskurse\, Entwicklungszusammenarbeit\, wirtschaftliche und soziale Ungleichheiten sowie Korruption sind Phänomene\, die zeigen\, dass die koloniale Vergangenheit deutliche Spuren in der Gegenwart hinterlassen hat. Dies wird in Schulbüchern und Bildungsformaten jedoch zu wenig verhandelt. So wird die Chance mitunter vergeben\, ungleichen Machtverhältnissen\, Unterdrückungssystemen und Diskriminierungserfahrungen auf den Grund zu gehen. Für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen und ein kritisches Verständnis weltweiter Zusammenhänge wäre eine Auseinandersetzung hiermit jedoch hilfreich\, um sachkundig und verantwortungsbewusst eine gerechte Welt mitzugestalten. \nIn der Qualifizierungsreihe soll der Bogen geschlagen werden zwischen postkolonialen und globalgeschichtlichen Konzepten und der Bildungspraxis: In sechs Modulen werden konkrete Beispiele\, neuste Entwicklungen im Globalen Lernen\, die Anknüpfung an den Lehrplan Geschichte Rheinland-Pfalz sowie das Potenzial außerschulisch-schulischer Kooperationen besprochen. \nDas vollständige Programm findet sich über folgenden Link: Programm Qualifizierungsreihe   \nVeranstalter\nEntwicklungspolitisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. (Judith Kunz\, bildung@elan-rlp.de) \nVeranstaltungsort \nKHG Mainz (Saarstraße 20\, 55122 Mainz) nahe dem Mainzer HBF und der Uni Mainz\, mit Parkplatz \nZeitrahmen \nFreitag\, 7. November\, von 16:00-20:00 Uhr (optional: gemeinsamer Filmabend im Anschluss)\nSamstag\, 8. November\, von 09:00-17:00 Uhr\nFreitag\, 21. November\, von 16:00-20:00 Uhr (optional: gemeinsamer Filmabend im Anschluss)\nSamstag\, 22. November\, von 09:00-17:00 Uhr \nAnmeldung und Teilnahmebedingungen\nDie Teilnahme an allen vier Veranstaltungstagen ist grundsätzlich voraussetzend. Die Qualifizierungs-reihe ist als Lehrkräftefortbildung anerkannt (Teil 1: PL-Nr. 25ST026702; Teil 2: PL-Nr. 25ST026703). Die Teilnehmenden erhalten bei erfolgreicher Teilnahme einen Nachweis. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für Verpflegung während der Veranstaltung ist gesorgt. Fahrt- und Übernachtungskosten werden nicht erstattet. Auf Wunsch können Hotelzimmer im Kontingent reserviert werden. Die Qualifizierungsreihe wird vom Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz und Brot für die Welt gefördert. Der Anmeldeschluss ist der 29. Oktober. Über diesen Link können Sie sich anmelden: Anmeldung
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