Bundesweite Initiative Lieferkettengesetz gestartet – Forderung nach verbindlicher Unternehmensverantwortung

Noch immer müssen deutsche Unternehmen keine rechtlichen Konsequenzen fürchten, wenn sie in ihren Auslandsgeschäften an Menschenrechtsverletzungen oder Umweltzerstörung beteiligt sind.
Dagegen formiert sich jetzt ein breites Bündnis: ELAN und zahlreiche andere NRO haben sich zur Initiative Lieferkettengesetz zusammengeschlossen.

Gemeinsam fordern wir: Deutsche Unternehmen müssen auch im Ausland Menschenrechte und Umweltstandards einhalten!

Andere Länder machen vor, wie es geht: Frankreich und die Niederlande haben bereits Gesetze zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht verabschiedet. Jetzt muss auch die Bundesregierung nachziehen, statt weiterhin erfolglos darauf zu setzen, dass Unternehmen freiwillig für den Schutz der Menschenrechte sorgen.

Damit die Forderung nach einem Lieferkettengesetz wirksam wird, ist einiges vorbereitet: Menschen werden in ganz Deutschland Unterschriften sammeln, Aktionen auf die Straße bringen und Diskussions-Veranstaltungen organisieren. Gemeinsam bauen wir so den nötigen Druck auf, damit die Bundesregierung noch in dieser Legislaturperiode ein Lieferkettengesetz verabschiedet. Doch das gelingt nur mit Ihnen gemeinsam: Sorgen Sie dafür, dass Unternehmen ihrer Verantwortung nachkommen müssen – und zwar überall! Unterzeichnen Sie jetzt die Petition für ein Lieferkettengesetz: https://lieferkettengesetz.de/