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Entwicklungspolitisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz wählt neuen Vorstand

Mitgliederversammlung verabschiedet Beschluss zum Eine-Welt-Promotor*innenprogramm

ELAN Logo – mit BezeichnungTrier/Mainz. „Die Anerkennung von Vielfalt statt Toleranz sollte Ziel entwicklungspolitischer Bildungsarbeit sein“, so Paola Fabbri Lipsch vom Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau sowie Kurhessen-Waldeck. Sie referierte auf der ELAN-Fachtagung zu Toleranz und Vielfalt am 10. Juni in Trier. Im Vorfeld tagte die ELAN-Mitgliederversammlung am 9. Juni 2017. Sie entlastete den Vorstand und dankte den Vorstandsmitgliedern und der Geschäftsstelle für die zweijährige erfolgreiche Arbeit.

Neben Dr. Florian Pfeil von der Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung in Ingelheim, der in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt wurde, wählte die Versammlung weitere sieben Personen in den Vorstand.

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Zwei mal „Nacht der Nachhaltigkeit“, zwei mal auf der Suche nach Wegen unsere Umwelt lebenswert zu erhalten: Am Montag, 12. Juni, 18 Uhr in Mainz und am Samstag, 24. Juni, 16 Uhr, in Koblenz.

Plakat_KoIn Mainz heißt das Thema des Abends „Genuss mit Zukunft“. Dabei sollen Lebensmittelverschwendung und nachhaltige Ernährung im Mittelpunkt stehen. Im Anschluss an eine Podiumsdiskussion zum Thema Lebensmittelverschwendung, stellen im Landesmuseum regionale Akteure und Initiativen wie die Verbraucherschutzzentrale, die BUNDjugend und Foodsharing Mainz  auf dem Markt der Nachhaltigkeit ihre Arbeit vor und zeigen, wie sie bereits heute für ein nachhaltiges Mainz sorgen.

In Koblenz dreht sich alles um die „Verantwortung für eine begrenzte Welt“. Prof. Dr. Michael Braungart wird mit seinem Vortrag einen thematischen Schwerpunkt setzten, den die weiteren Akteurinnen und Akteure auf dem Markt der Nachhaltigkeit weiter vertiefen werden. Lokale Organisationen und Initiativen stellen mithilfe von Workshops, Vorträgen, Mitmach-Aktionen und Infoständen vor, wie sie Koblenz schon heute nachhaltiger gestalten.Veranstaltungsorte sind der Gewölbesaal des ehemaligen Mittelrhein-Museums, das Dreikönigenhaus und der Jesuitenplatz sowie der Willi-Hörter-Platz.

Faire Visionäre machen mobil

Am 13. Mai ist Weltladentag

Berlin / Mainz, 09.05.2017 – Anlässlich des Weltladentages am 13. Mai dreht sich alles um die Zukunftsvisionen des Fairen Handels zur Bundestagswahl: Faire Arbeitsbedingungen weltweit, eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt, ein menschenwürdiger Umgang mit allen. Über 400 Weltläden und Weltgruppen in ganz Deutschland sind im Rahmen der Kampagne von Forum Fairer Handel und Weltladen-Dachverband dazu aufgerufen, politische und gesellschaftliche Unterstützung für diese Visionen zu mobilisieren. 

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Dietmar Blümer neuer Vorsitzender des Westdeutschen Förderkreises von Oikocredit

Bonn/Dortmund, 03.04.2017. Der Westdeutsche Förderkreis der Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit wählte auf seiner Jahresversammlung am Samstag in Dortmund Dietmar Blümer (57) zum neuen Vorsitzenden. Über den in Bonn ansässigen Westdeutschen Förderkreis legen aktuell 6.575 Einzelpersonen und Organisationen aus einem Einzugsbereich von NRW, Teilen des Saarlands und Rheinland-Pfalz knapp 135 Millionen Euro bei Oikocredit an. Die Genossenschaft ist eine Pionierin des ethischen Investments und heute einer der größten sozialen Investoren im entwicklungspolitischen Kontext. Sie vergibt Kredite und Kapitalbeteiligungen an Projektpartner im globalen Süden und arbeitet über regionale Büros mit lokalen Fachkräften eng mit ihnen zusammen.

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TTIP und CETA: Zu den Auswirkungen der Freihandelsabkommen aus entwicklungspolitischer Perspektive

Noch nie haben Handelsabkommen so viel Protest hervorgerufen wie TTIP[1] und CETA[2], die Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU bzw. zwischen Kanada und der EU. Ängste gibt es viele, beispielsweise eine Absenkung des Verbraucherschutzes in der EU. Doch neben der viel diskutierten direkten Betroffenheit von Bürger*innen in der EU, haben die Freihandelsabkommen auch eine entwicklungspolitische Dimension, die in den vielen Analysen und Diskussionen oft in Vergessenheit gerät. Zwar wurde TTIP nicht zuletzt infolge der Wahl Donald Trumps erstmal auf Eis gelegt, doch dem Freihandelsabkommen CETA stimmte das EU-Parlament im Februar zu und verhandelt derzeit rund 20 ähnliche Abkommen. Fragen zu den Auswirkungen bilateraler Freihandelsabkommen zwischen Ländern des globalen Nordens auf den globalen Süden bleiben damit nach wie vor aktuell. Das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN) e.V. sieht, neben viele anderen, vier Hauptprobleme in Bezug auf die Auswirkungen der Freihandelsabkommen TTIP und CETA:

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