Einladung: Digitaler Austausch zu Bildung in Zeiten von Corona

Krisen lösen sich nicht auf wie ein Gewitter. Sie erfordern der aktiven Beteiligung von uns, um sie zu etwas Gutem zu wandeln. Seit April treffen wir uns wöchentlich, ab Juli monatlich, um der Frage nach zugehen: wie können wir unsere Bildungsarbeit in Zeiten von Corona gestalten?

Mittwochs, von 15 Uhr bis 17 Uhr, mit monatlichen Bildungsschwerpunkten dient der digitale Austausch dazu, Anregungen für die eigene Bildungspraxis zu erhalten und den Austausch mit Kolleg*innen zu fördern, die aktuell eine ähnlich herausfordernden Situation erleben. Hier geht es zur Anmeldung.

Mit dem Austausch stärken Sie Ihre digitalen Kompetenzen, lernen online-Methoden, Apps und technische Finessen kennen, zugleich vertiefen wir bei jedem Treffen einem Bildungsinhalt und tauschen uns darüber aus, wie wir die Koexistenz von Analogen und Digitalem in unsere Bildungsarbeit integrieren können. Oder anders ausgedrückt: Wie wir zukunftsgerechte Bildung gestalten können. Einmal im Monat, zwei Stunden Zeit nehmen für Austausch und Vernetzung dazu, Sie sind herzlich eingeladen!

Termine:

Vertiefungsworkshop 4 am 14.10: Wie erleben Frauen im Globalen Süden die Corona-Pandemie? (15 – 17 Uhr) in Zusammenarbeit mit Lisungi e.V. (Frauen-Gesundheitsprojekt im Kongo), Gloria Vasquez sowie Kanjo aus Botswana. Wir thematisieren aus unterschiedliche Perspektiven die Konsequenzen von Covid-19 auf Frauen und Mädchen im Bereich Bildung, Gesundheit und Arbeit. Ein Vorteil der fortschreitenden Digitalisierung könnte sein, dass wir unsere Bildungsarbeit mit Personen erweitern, die in Ländern des Globalen Südens leben. In diesem digitalen Austausch werden wir uns der Frage widmen, wie können wir die Wahrnehmung von Gesundheits-/Lebens-/Arbeitswelten von Frauen im Globalen Süden in unsere Angebote des Globalen Lernens integrieren.

Vertiefungsworkshop 5 am 11.11: Fachforum Globales Lernen (14 – 16 Uhr) Nachhaltige Entwicklung im digitalen Zeitalter. 

Conclusión am 9.12: Ausblick in die veränderte Bildungsarbeit in 2021 (15 – 17 Uhr)

Vorherige Themen waren:

Vertiefungsworkshop 3 am 9.09: Umgang mit Trolls und Fake News, wenn wir uns Rassismus kritisch positionieren – Handlungsalternativen für Mitarbeitende in Bildungseinrichtungen (15 – 17 Uhr) in Zusammenarbeit mit Flucky. Seit 2019 gehört Fluky zu den freiberuflich aktiven politischen Bildner:innen, die mit dem Workshop-Konzept der Amadeu-Antonio-Stiftung Seminare zum Thema Hate Speech durchführen dürfen; seit 2020 führt Fluky auch Bootcamps zu Hate Speech für den zivilgesellschaftlichen Verein #ichbinhier durch. Mehr Infos zum Inhalt hier.Auftakt: Reflexion und Ideen für unsere veränderte Bildungsarbeit am 15. April von 15 Uhr – 16:30 Uhr

Vertiefungsworkshop 2 am 12.08: Digitale inklusive Methoden  (15 – 17 Uhr) in Zusammenarbeit mit Di-world

Vertiefungsworkshop 1 am 8.07: Anti-rassistische und postkoloniale Bildungsarbeit in Zeiten von Corona (15-17 Uhr) in Zusammenarbeit mit dem Fachkreis Migration und Entwicklung Rheinland-Pfalz

10. Juni von 15 – 16:30 Uhr: Conclusión: Zusammenfassung und Ausblick

Thema 5: Hoffnungsvoll sein – jetzt erst recht 🙂 am 3. Juni von 15-16 Uhr. Wie können wir in dieser Zeit Kraft schöpfen, unsere positive Grundhaltung erhalten und als Bildungsreferent*innen hoffnungsvoll bleiben oder werden?

Thema 4: Digitale inklusive Energizer sowie Methoden mit 1,5 m Abstand in Zusammenarbeit mit di-world am 27. Mai von 15 – 16 Uhr

Thema 3: Postkoloniale Bildungsarbeit gestalten – Wissen und Kompetenzen zu Corona und den SDG’s aus dem Globalen Süden einbeziehen in Zusammenarbeit mit dem Fachkreis Migration und Entwicklung Rheinland-Pfalz am 20. Mai von 15 – 16 Uhr. Wie wirkt sich Covid-19 auf unsere außerschulische Bildungsarbeit im globalen Kontext aus? Was können wir aktuell beachten in unserer Bildungsarbeit in Bezug auf die Themen Postkolonialismus und Machtkritk?

Thema 2: Folgen für die Demokratie – Verständnis in Deutschland und weltweit in Zusammenarbeit mit dem Bündnis „Demokratie gewinnt!“ Rheinland-Pfalz am 13. Mai von 15 Uhr – 16 Uhr

Thema 1: Digitale Methoden in der Bildungsarbeit am 6. Mai von 15 Uhr – 16 Uhr. Wofür und welche digitalen Methoden wollen wir nutzen für unsere Bildungsarbeit? H5P wird als Möglichkeit vorgestellt.

Damit was Gutes aus der Krise geschieht, müssen wir sie erstmal annehmen, das heißt, auch die Illusion loslassen, dass es in der Bildungsarbeit werden könnte wie zuvor…erst dann habe wir den Blick, sowie im Sinne des Globalen Lernens, das Herz und die Hände frei dafür, die Chance zu erkennen, die in dieser Krise steckt.

Ein Angebot der Fachpromotorin für Globales Lernen, Miriam Staufenbiel, bildung@elan-rlp.de