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Online-Vortrag: Die wahren Kosten des Kaffees – Misereor

16 September von 18:30 - 19:30
Mittwoch, 16. September 2026, 18:30 – 19:30
Kaffee ist für Uganda ein wichtiges Exportprodukt. „Fast jeder bäuerliche Betrieb in Uganda planzt derzeit einen Kaffeestrauch“, sagt Harriet Nakasi, die Direktorin der Advocacy Coa­lition for Sustainable Agriculture. ACSA ist eine Partnerorganisation von Misereor, die in Uganda eine ökologische und faire Landwirtschaft voranbringt.
Erfahren Sie aus erster Hand, wie der ökologische und faire Kaffeeanbau das Leben der Menschen vor Ort verbessern kann und tauschen Sie sich mit Harriet Nakasi von der Misereor Partnerorganisation ACSA aus.
Der Kaffeeanbau in dem ostafrikanischen Land ist allerdings weit entfernt von fairen und ökologischen Standards. Er ist sogar mit hohen versteckten Kosten verbunden, wie Bodenverschlechterung und Pestizideinsatz, geringe Löhne, aber auch Kinder- und Zwangsarbeit. Dies führt zu schweren Wohlstandsverlusten für die ländliche Bevölkerung. Diese summieren sich für Uganda auf bis zu 8,82 US $ pro Kilo Rohkaffee, wie die Technische Hochschule Nürnberg und Misereor in diesem Jahr berechnet haben.
Diese Kosten werden bisher nicht von europäischen Kaffeeunternehmen, sondern von der ugandischen Bevölkerung getragen. Unser Partner wird Ihnen aus erster Hand berichten, wie ein fairer und ökologischer Kaffeehandel für die Zukunft aussehen könnte und welche Hürden genommen werden müssten.
Registrieren Sie sich hier.
Referenten:
Harriet Nakasi
nationale Koordinatorin von ACSA,
dem ökologischen Dachverband Ugandas
Wilfried Wunden
Misereor-Referent für Fairen Handel
Moderation: Florian Meisser,
Misereor-Referent Bildungs- und Pastoralarbeit

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