Regionaltreffen der Weltläden Rheinhessen – ELAN und Weltladen Mainz

Ab 09:30 gemütliches Ankommen und Ladenhütertausch mit Kaffee und Tee
10:00-10:45 Begrüßung und Austausch: Was war bei uns los die letzten Monate. Wie betrifft uns das Thema Textilien?
10:45-11:15 Input: Was ist das Problem an Fast Fashion und wie geht enkeltauglich leben beim Thema Mode? – Lisa Brokmeier von ELAN e.V.
11:15-11:30 kurze Pause
11:30-12:45 interaktiver Vortrag Steppenstrolch: Kamel- und Yakwolle aus der Mongolei. Basics mit guten Verkaufsargumenten ans Team weitergeben. – Lennart Kleinschmidt von Steppenstrolch
12:45-13:45 Mittagessen
13:45-15:00 Aktionen im Jahresverlauf planen: Fashion Revolution Week und anderen Gelegenheiten
15:00-15:30 Abschluss und Ausblick für das nächste Regionaltreffen
Dieses Treffen steht unter dem Thema Textilien. Und auch wenn die wenigsten Weltläden ein ausgeprägtes Textilsortiment haben: Schals, Socken und kleinere Textilaccessoires gehen fast überall. Da Textilien nicht nur spannend als großes Wirkungsfeld globaler Ungerechtigkeiten sind, sondern sich gerade Weltläden wegen der hohen Risiken kaum an ein Textilsortiment wagen, beschäftigen wir uns bei diesem Treffen mit diesem Thema.
Kommt gerne schon ein bisschen früher und tauscht euch bei Kaffee und Kuchen mit den anderen Weltladen-Ehrenamtlichen aus. Außerdem organisieren wir einen kleinen Ladenhütertausch.
Nichts ist teurer als Ware, die über Jahre unverkauft, anderer, potentiell gut laufender Ware die Chance nimmt, verkauft zu werden. Und vielleicht würden die Lederhandtaschen in dem einen Laden besonders gut laufen und im anderen aber die Fußbälle desjenigen? Probiert es aus, bringt eure Ladenhüter im Wert von bis zu 100€ mit und tauscht, was möglich ist. Als Ladenhüter gelten alle Non-Food-Produkte, die schon seit mind. einem Jahr im Laden stehen.
Beim Austausch werden wir uns zunächst der Frage widmen, welche Ereignisse die Weltläden Rheinhessen die letzten Monate bewegt haben und inwiefern das Thema Mode im Weltladenalltag vorkommt.
Im Anschluss hält Lisa Brokmeier einen Input zum Thema Fast Fashion und warum Second Hand nicht die einzige Lösung sein kann. Der Einsturz der Rana Plaza von 2013 wird in Weltladenkreisen gerne noch rezitiert, doch wo steht die Modeindustrie im Jahr 2026?
Steppenstrolch ist ein relativ junges Start-up, dass sich unglaublicher Beliebtheit erfreut. Nicht nur, aber besonders zur Weihnachtzeit boomt der Verkauf der Yak- und Kamelwollprodukte. Doch was steht hinter den Produkten aus der Steppe der Mongolei? Lennart Kleinschmidt nimmt uns mit in die Lebensrealität der Nomaden und ihrer Tiere. Außerdem behandelt er im Workshopformat, welche Basics im Textilbereich generell gute Einsteigerprodukte auch für kleinere Weltläden sind. Nicht zuletzt sprechen wir darüber, wie die guten und spannenden Verkaufsargumente vom Workshop in die Teams kommen.
Nach dem Mittagessen werden wir Ideen in Kleingruppen über Aktionsideen im Jahresverlauf sammeln. Speziell zum Thema Textilien wird es nächstes Jahr einige Gelegenheiten geben. Im April wird es die Aktionswoche „Fashion Revolution Week“ geben, aber auch der nächste Weltladentag behandelt Mode als Schwerpunkt. Zeit, sich mit genügend Vorlauf mit wiederkehrenden Daten und Aktionsideen im Jahresverlauf zu beschäftigen. Wer nicht Mode als Schwerpunkt nehmen will, kann sich auch über Aktionen zum Weltfrauentag, Weltkindertag oder dem Kirchentag austauschen.
Vielen Dank an den Weltladen Mainz, der das nächste Treffen ausrichtet. Passenderweise hat er einen Modeschwerpunkt. Wie immer wird es die Möglichkeit geben, den Weltladen im Anschluss zu besuchen.
Der Weltladen Mainz und ELAN freut sich auf euer zahlreiches Erscheinen! Meldet euch bis zum 16.10.26 mit der Anzahl der Personen bei fairhandelsberatung@elan-rlp.de an.
ELAN-Mitglieder zahlen einen Teilnahme-Beitrag von 15€ pro Weltladen und Nicht-Mitglieder einen Beitrag von 20€ pro Weltladen.
Die Fair-Handels-Beratung Rheinland-Pfalz von wird gefördert
von ENGAGEMENT GLOBAL mit den Mitteln des BMZ und Brot für die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes. Mit finanzieller Unterstützung der EKIR, von Evangelischen Kirchenkreisen der EKIR, dem Bistum Speyer und der Evangelischen Kirche der Pfalz.


