Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Vortrag: KAFFEE STATT KOKS – Kaffee Kollektiv Aroma Zapatista mit der indigenen CRIC

18 April von 16:00 - 18:00

Solidarische Wirtschaft als Gegenmodell zur Drogenökonomie – der Kampf indigener Gemeinden in Kolumbien und die Rolle der Konsumländer

Die indigenen Gemeinden im Südwesten Kolumbiens – organisiert im Indigenen Regionalrat des Cauca (CRIC) – kämpfen seit Jahrzehnten gemeinsam für ihr Land, ihre Selbstbestimmung und ihre kollektiven Rechte. Dieses Engagement hat den CRIC zu einer zentralen Stimme für Frieden und soziale Gerechtigkeit gemacht. Gleichzeitig sind die Gemeinden von der Gewalt bewaffneter Gruppen und der Drogenwirtschaft bedroht. Um dieser Situation zu begegnen, setzen sie auf eine gemeindebasierte Wirtschaft und stärken ihren zivilen Widerstand.

Wie ist diese Situation mit dem internationalen Drogenhandel und der deutschen Drogenpolitik verknüpft? Wie hängt unser Kaffeekonsum mit der Produktion von Kokain in Kolumbien zusammen? Was sind solidarische und transnationale Antworten auf illegale Ökonomien und ihre Gewalt?

Nini Daza, Oberste Rätin des CRIC, und Manuel Bustos von der indigenen Kaffeekooperative CENCOIC sprechen über die Herausforderungen der Gemeinden und die Alternativen, die sie aufbauen. Vertreter*innen des Andenbüros der Rosa Luxemburg Stiftung und des Kaffeekollektivs Aroma Zapatista, das den Kaffee der CENCOIC in Deutschland vertreibt, skizzieren, was die Probleme und Lösungen der indigenen Gemeinden mit dem Welthandel und mit Deutschland zu tun haben.

 

Die Rundreise wird organisiert von der Rosa Luxemburg Stiftung, dem Kaffeekollektiv Aroma Zapatista und lokalen Bündnispartner*innen. Informationen auf Deutsch zum CRIC und den indigenen Gemeinden des Cauca: www.cauca-indigena.de

Details

Veranstaltungsort