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Einladung zur Bewerbung um Aufnahme in den Kompass Globales Lernen in RLP

Im Rahmen eines Kooperationsprojekts zwischen dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk (ELAN e.V.) und Engagement Global gGmbH, Außenstelle Mainz, wird zur Sichtbarmachung von Angeboten im Bereich Globales Lernen in Rheinland-Pfalz eine Übersicht zusammengestellt.

Dazu werden die dauerhaften Angebote zivilgesellschaftlicher und gemeinnütziger Bildungsträger*innen und Organisationen, die über ihre Bildungsarbeit eine kritische Auseinandersetzung mit der Globalität und Vielfalt der Welt fördern, beschrieben und nach Themen und Formaten sowie Orten dargestellt. Die Übersicht der Bildungsangebote und Materialien werden für die unterschiedlichen Zielgruppen sowohl leicht auffindbar im Internet als auch in gedruckter Form erhältlich sein.

Sie möchten sich mit Ihren Angeboten auf den Kompass Globales Lernen bewerben? Hier geht es zur Bewerbung

Der Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ geht in die neunte Runde und prämiert Kommunen, die sich im Bereich Fairer Handel und Faire Beschaffung engagieren. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Einsendeschluss ist der 28. Juni 2019.

 

Bereits zum neunten Mal zeichnet die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global Städte und Gemeinden für ihr lokales Engagement zum Fairen Handel aus. Kommunen können sich ab sofort für den Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“ bewerben, der global verantwortliches und nachhaltiges Handeln in Kommunen würdigt und alle zwei Jahre ausgetragen wird. Teilnehmen können Städte und Gemeinden in Deutschland, die mit innovativen Projekten und Maßnahmen die Themen Fairer Handel und Faire Beschaffung unterstützen, ob mit einzelnen Aktionen oder langfristigen Projekten. Einsendeschluss ist der 28. Juni 2019.

Eine unabhängige Jury entscheidet, auf welche fünf Städte und Gemeinden sich die Preisgelder von insgesamt 200.000 Euro verteilen. Den Titel „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“ bekommt jedoch nur eine Kommune verliehen. Zusätzlich werden fünf Sonderpreise für besonders innovative und ausgefallene Projekte vergeben, die mit jeweils 10.000 Euro dotiert sind. Unabhängig von der Platzierung lädt die SKEW alle teilnehmenden Städte und Gemeinden in 2020 exklusiv zu zwei zweitägigen Treffen ein, bei denen sich die Kommunen über ihre Erfahrungen austauschen können. Außerdem werden unter allen Nicht-Preisträgern 20 Strategie- und Kommunikationsberatungen zu Fairem Handel und Fairer Beschaffung sowie zehn Faire Kochshows verlost.

Der Wettbewerb findet im Rahmen der Fairen Woche 2019 statt, der bundesweiten Aktionswoche des Fairen Handels. In diesem Jahr bildet die Preisverleihung zudem den Auftakt zum bisher größten Kongress zu den Themen Fairer Handel und Faire Beschaffung, bei dem sich alles um Ideen- und Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer sowie Vernetzung drehen soll. Schirmherr des Wettbewerbs „Hauptstadt des Fairen Handels“ ist der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller.

2017 bewarben sich 100 Kommunen mit 905 Projekten, so viele wie noch nie. Die bisherigen Preisträger des begehrten Titels waren: Köln (2017), Saarbrücken (2015), Rostock (2013), Bremen (2011), Marburg (2009), Düsseldorf (2007) und Dortmund (2003 und 2005).

Drei Schulen mit dem „ACT! – Eine-Welt-Schulpreis“ ausgezeichnet

Mainz. Gustav Stresemann-Wirtschaftsschule. Verleihung ACT Eine Welt-Schulpreis RLP 2018. Vl: Clemens Hachgenei (Stadt Mainz), Timo Steinert (ELAN), Jan-Hendrik Winter (Referent Kultusministerium) und Volker Wolff (5.vl, Schulleiter) mit Lehrkräften und ausgezeichneten Schülern. Foto: hbz/Michael Bahr No Model Release 24.01.2019

 

Zum vierten Mal wurden in Mainz Schülerinnen und Schüler aus Rheinland- Pfalz ausgezeichnet, die sich mit besonderem Engagement und vorbildlich für die Entwicklungspolitik eingesetzt haben. Der „ACT! – Eine-Welt-Schulpreis Rheinland-Pfalz“ wird vom Bildungsministerium und dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN e.V.) verliehen.

„Es ist wichtig, dass sich Schülerinnen und Schüler mit den Zielsetzungen globaler Nachhaltigkeit und Anforderungen fairen Wirtschaftens auseinandersetzen. Dies trägt dazu bei, das eigene Denken und Handeln kritisch zu reflektieren und gegebenenfalls zu ändern“ erklärte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig. 

Den ersten Platz konnte die Gustav-Stresemann-Wirtschaftsschule aus Mainz für sich entscheiden. Hier haben sich Schülerinnen und Schüler mehrerer Klassen, Schulsoziarbeiter, Lehrkräfte und die Schulpfarrerin in einem Fair Trade-Team zusammengeschlossen mit dem Ziel, fair gehandelte Lebensmittel in den Pausen und bei schulischen Veranstaltungen anzubieten. Während der letzten Fußball-WM gestaltete das Team einen Aktionstag und informierte in Zusammenarbeit mit der lokalen Agenda 21 kreativ über die schlechten Bedingungen der Fußballproduktion. Der zweite Platz ging an die Ludwig-Erhard-Schule (BBS) in Neuwied, der dritte an die Nicolaus-August-Otto-Schule (IGS) in Nastätten.

Bewerben konnten sich ausschließlich Teams, beispielsweise Schulklassen, Projekte oder AGs, die in der Eine-Welt-Arbeit aktiv sind und deren Engagement herausragend und beispielgebend ist. Die von den Schülerinnen und Schüler gewählten Projekte, bezogen sich neben dem fairen Handel beispielsweise auch auf die Themenbereiche Flucht, Menschenrechte, Rassismus oder die Partnerschaft von Rheinland-Pfalz mit Ruanda. Das Preisgeld wird durch die Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz und das Bildungsministerium bereitgestellt.  

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Menschenrechte schützen – Konzernklagen stoppen!

Anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos starteten über 120 Nichtregierungsorganisationen aus Europa eine Petition gegen Konzernklagerechte (Investor State Dispute Settlement, ISDS) und für Unternehmensverantwortung. Damit fordern sie die EU und ihre Mitgliedstaaten auf, sich aus Handels- und Investitionsabkommen zurückziehen, die Sonderklagerechte enthalten, und künftig keine solchen Abkommen mit Sonderklagerechten mehr abzuschließen. Außerdem fordern sie, rechtliche Möglichkeiten zu schaffen, damit Konzerne für Menschenrechtsverstöße zur Rechenschaft gezogen werden können. Die EU und ihre Mitgliedstaaten müssen Konzerne gesetzlich verpflichten, in Auslandsgeschäften die Menschenrechte sowie Umwelt- und Sozialstandards zu achten.

Die Petition soll auch Druck auf die EU und ihre Mitgliedstaaten aufbauen, sich für ein UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten (Binding Treaty) einzusetzen.

Hier geht’s zur Petition:

https://www.gerechter-welthandel.org/menschenrechte-schuetzen-konzernklagen-stoppen

Ausschreibung für das Eine Welt-Promotor*innen-Programm in Rheinland-Pfalz (3. Zyklus | 2019-2021): Anstellungsträger einer Fachpromotor*in-Stelle für internationale Partnerschaften

Das Entwicklungspolitische Netzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN e.V.) vermittelt Promotor*innen-Stellen und fordert interessierte Anstellungsträger zur Bewerbung für die Anstellung von einem/r Fachpromotor*in für internationale Partnerschaften auf. Die dritte Phase des Eine Welt-Promotor*innen-Programms in Rheinland-Pfalz, für welche der Anstellungsträger gesucht wird, läuft vom 1.1.2019 bis 31.12.2021.

Der/Die Fachpromotor*in wird im Rahmen des bundesweiten Eine Welt-Promotor*innen-Programms arbeiten, das von der Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke (agl) und der Stiftung Nord-Süd-Brücken in Rheinland-Pfalz zusammen mit dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN e.V) umgesetzt wird.
Finanziert wird das Programm in Rheinland-Pfalz vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Landesregierung Rheinland-Pfalz. Die Ausschreibung erfolgt unter dem Vorbehalt der Bewilligung des Programms durch das BMZ und die Landesregierung.

Die Ausschreibungsbedingungen finden Sie unten dem folgenden Link: Ausschreibungsbedingungen IP

Um sich zu bewerben, benutzen Sie bitte das folgende Raster: Raster IP

ELAN-RLP