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Faire Kommunen trafen sich in Lahnstein

Herbsttagung des Netzwerkes der Fairen Kommunen in Rheinland-Pfalz

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Die Akteure der rheinland-pfälzischen Fairen Kommunen trafen sich zur Herbsttagung in Lahnstein. Neben den regionalen Nachbarn aus Bad Ems oder Neuwied, wurden auch weite Anreisen aus Bad Dürkheim oder Ludwigshafen nicht gescheut. Die Stadt Lahnstein vertrat Bürgermeister Adalbert Dornbusch (7.v.l.), der die Steuerungsgruppe für den Fairen Handel in Lahnstein leitet. (Foto: Alexandra Schäfer/Stadtverwaltung Lahnstein)

Die Stadtverwaltung Lahnstein richtete kürzlich die Herbsttagung der rheinland-pfälzischen Fairen Kommunen am Rhein-Lahn-Eck aus. Dazu begrüßte Bürgermeister Adalbert Dornbusch, der das Thema federführend innerhalb der Stadtspitze betreut, rund 25 Teilnehmer aus dem ganzen Land in der Stadthalle.

Das Netzwerk „Faire Kommunen in Rheinland-Pfalz“ ist der informelle Zusammenschluss aller Kommunen, die von TransFair e.V. als Fair-Trade Stadt ausgezeichnet worden sind oder sich um diese Auszeichnung bemühen. Zweimal im Jahr treffen sich die Akteure im Land, um sich über Neuheiten, Aktionen und Programme auszutauschen. Die Koordination des Netzwerks liegt bei Katja Voss vom Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk in Rheinland-Pfalz e.V. (ELAN), die auch die Moderation der Tagung übernahm.

„Das ist eine gute Gelegenheit für die Akteure sich über Ideen und Projekten Gleichgesinnter zu informieren, Neuigkeiten auszutauschen und Anregungen für die eigene Arbeit in der Heimatkommune mitzunehmen“, so Dornbusch zum Sinn und Zweck der Herbsttagung. Thematischer Schwerpunkt war neben dem Austausch zum Thema „Lokale Gastronomie und Einrichtungen für den fairen Handel gewinnen“ im speziellen auch die Eindrücke aus der Praxis. Dafür hatten die Organisatoren die Koblenzer Gastronomin Sandra Niebergall eingeladen, die in ihrem Betrieb mit dem klangvollen Namen „Soulfood“ eine bestimmte Philosophie im täglichen Wirken verfolgt. Sie steht für nachhaltige Produktion und einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln, was sich etwa in der Verwendung von heimischem Saisongemüse lokaler Biobauern, frischer Zubereitung und der Vermeidung von Verpackungsmüll zeigt. Was es im Land nicht gibt, wird fair eingekauft wie zum Beispiel Kaffee, Tee oder Orangen. Das Angebot von fairen Produkten sieht sie in ihrem Gasthaus als wunderbare Ergänzung.
René Hofmann, ein Lieferant von Niebergall, informierte die Teilnehmer*innen über seinen bio-dynamischen Gemüse- und Obstanbau und die Arbeit mit den Kindern im Garten der benachbarten Grundschule in Mülheim.

In der Mittagspause besichtigten die Teilnehmer*innen den nahe liegenden Weltladen von Lahnstein und informierten sich über dessen Angebot. Nach einem arbeitsreichen und informativen Tag verabschiedete Bürgermeister Dornbusch die Gäste und schloss mit den Worten: „Der Faire Handel hat seinen Platz auch in der Gastronomie. Er bietet ein hochwertiges Angebot für Lokale, deren Besucher es schätzen, fair gehandelte Produkte zu genießen.“

29.09.2017, Pressemitteilung zur Herbsttagung der Fairen Kommunen in Rheinland-Pfalz, Verfasser: Hedwig Wagner, Stadtverwaltung Lahnstein.

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Netzwerktreffen Namibia in Koblenz

Deutsch-namibische Partnerschaften aus Rheinland-Pfalz gestalten die Zukunft beider Länder

Namibia_Koblenz_Netzwerktreffen Barbara Scharfbillig„Ich habe viel gelernt und freue mich, dass ich die Möglichkeit hatte mich mit anderen Aktiven auszutauschen.“, fasst Selma Gaingos ihr Feedback zum zweiten Netzwerktreffen deutsch-namibischer Partnerschaften in Rheinland-Pfalz zusammen. 52 Engagierte aus Deutschland und Namibia trafen sich am 9. September in Koblenz, um sich über ihre Projekte und Kooperationen auszutauschen und sich gegenseitig zu informieren. Anne-Sophie Pahl von der Onlineplattform youvo.org gab einen Einblick in die Kommunikation von sozialen Organisationen, Helene Steigertahl von der Universität Bayreuth informierte zu Namibian Englishes, Christian Lieder stellte die Fördermöglichkeiten von Engagement Global vor, Patricia Ndjavera und Vernon Malumanie vom Verein Suni e.V. berichteten zu Erfahrungen aus deutsch-namibischen Austauschprogrammen. Zudem stellten die Deutsch-Namibische Gesellschaft, der Gemeindedienst für Mission und Ökumene Mittelrhein Lahn, die Light for the Children Foundation, Suni e.V. und die Technische Universität Kaiserslautern ihre gemeinsamen Aktivitäten vor.

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Doppelsieg für Rheinland-Pfalz: Mainz gewinnt 3. Platz und Trier belegt 4. Platz beim Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“

Unter den 100 Kommunen, die sich für den Titel „Hauptstadt des Fairen Handels“ beworben haben, waren auch die rheinland-pfälzischen Städte Mainz und Trier dabei.

Am 14. September war es dann soweit: Die Titelverleihung fand in der aktuellen Hauptstadt des Fairen Handels – Saarbrücken – statt. Köln ging als erstplazierte Kommune mit Preisgeld und Trophäe nach Hause. Auch Rheinland-Pfalz ging nicht leer aus!

IMG_3666_hellDie Landeshauptstadt Mainz wurde mit dem 3. Platz für die lokalen Aktivitäten rund um den Fairen Handel und die öko-soziale öffentliche Beschaffung ausgezeichnet. Der Preis ist mit 35.000 € dotiert. Die zweite rheinland-pfälzische Stadt Trier belegte den 4. Platz für ihr Engagement. Die Vertreter*innen aus Trier nahmen einen Scheck in Höhe von 20.000 € in Empfang.

Im Zweijahresrhythmus ruft die von Bund, Ländern, Kommunen und Nichtregierungsorganisationen getragene Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global Kommunen in Deutschland dazu auf, Aktivitäten und innovative Maßnahmen zur Stärkung des Fairen Handels einzureichen. Schirmherr ist der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller. Der Wettbewerb ist in jedem Durchgang in die Faire Woche eingebettet.

RENN.west Arena 2017: Nachhaltige Entwicklung ist Gemeinschaftsaufgabe

Am 7. September 2017 diskutierten rund 170 Nachhaltigkeitsakteure aus Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland über konkrete Ideen für die Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeits­politik. Sie folgten der Einladung zur ersten Jahrestagung des neuen zivilgesellschaftlichen Netzwerkes „Regionale Netzstellen Nachhaltigkeits­strategien West“ (RENN.west). Im Vordergrund der Diskussion stand die Frage, wie die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie als Gemeinschaftsaufgabe gelingen kann. Die Jahrestagung der RENN.west war gleichzeitig die Eröffnung der FAIR FRIENDS – Messe für nachhaltige Lebensstile, Fairen Handel und gesellschaftliche Verantwortung.

Dr. Klaus Reuter, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. (LAG 21 NRW) von der Trägerorganisation der RENN.west machte deutlich, dass sich das Zeitfenster zur Realisierung einer Nachhaltigen Entwicklung im Rahmen der Planetaren Grenzen weiter schließe. „Doch mit der Fortschreibung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie sind wichtige Weichen gestellt worden“, so Dr. Reuter. „Die Strategie der Bundesregierung enthalte nun 63 Ziele für alle fast Lebensbereiche – angefangen bei der Reduzierung von Ungleichheiten in unserer Gesellschaft bis zur Erhaltung der Artenvielfalt. Um die Zielmarken der Bundesregierung bis 2030 zu erreichen, muss die akteurs- und ebenenübergreifende Zusammenarbeit jedoch verbessert werden. Hierfür macht sich RENN.west stark.“

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Photo Credits: Kathi Krechting
Photo Credits: Kathi Krechting

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17 Ziele beim Mainzer Firmenlauf

Bonn/Mainz, 8. September 2017

Unter dem Motto „SDGs bewegen“ wurden am Abend des 7. September 2017, zur Feier von 20 Jahren AGENDA 21, die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele durch die Mainzer Innenstadt getragen. Die Gruppe der rund 30 Läuferinnen und Läufer präsentierte die #17Ziele auf der fünf Kilometer langen Strecke. Mit T-Shirts, Bannern und Schildern machten sie inmitten der insgesamt 7000 Läuferinnen und Läufer auf die nachhaltigen Entwicklungsziele aufmerksam.

Engagement Global Mainz organisierte das Team #17Ziele in Kooperation mit dem Agenda21 Büro der Landeshauptstadt Mainz und mit konzeptioneller Unterstützung von RENN.west.

Den vollständigen Beitrag können Sie hier weiterlesen:

https://www.engagement-global.de/aktuelle-meldung/id-17ziele-beim-mainzer-firmenlauf.html

 

 

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