ELAN e.V.
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Inklusiver Aktionstag in Lahnstein:
In und um die Sporthalle der Freiherr-vom-Stein-Schule drehte sich für zwei Tage alles um das Thema Fairer Fußball

Lahnstein/Mainz, 11.12.2023. Schüler*innen der 6c der Realschule plus Bad Ems Nassau und der 8a der Freiherr-vom-Stein-Schule, einer Förderschule mit Schwerpunkt Lernen, haben sich am 7. und 8. Dezember im Rahmen interaktiver Workshops mit den Arbeitsbedingungen in der Sportartikelindustrie beschäftigt. Gemeinsam haben sie sich kreative Aktionen zum Thema nachhaltiger Fußball für ihre Schulen überlegt. Das inklusive Format hat das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN) in enger Kooperation mit beiden Schulen als Pilot-Projekt entwickelt. Es kann nun landesweit gebucht werden.

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Pädagogische Fachkraft (m/w/d) für Umweltbildung/BNE

Im Naturpark Saar-Hunsrück e. V., Teilgebiet Rheinland-Pfalz, ist folgende Stelle ausgeschrieben:

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Inklusiver Aktionstag zum Thema Faire Schokolade in Sinzig: Der Speisesaal der Janusz-Korczak-Schule verwandelte sich in eine Weihnachtsbäckerei der anderen Art

Sinzig/Mainz, 27.11.2023. Grundschulkinder der 4b der Regenbogenschule und Kinder der 5. Klasse der Janusz-Korczak-Schule, einer Förderschule mit Schwerpunkt Lernen, haben sich am 23. und 24. November mit den Arbeitsbedingungen im Kakaoanbau beschäftigt und faire Schokokekse für ihre Mitschüler*innen gebacken. Die inklusive Schokowerkstatt ist eine neu entwickelte Bildungsaktion des Entwicklungspolitischen Landesnetzwerks Rheinland-Pfalz (ELAN) aus Mainz und kann landesweit gebucht werden.

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Multiplikator*innen für ELAN mobil gesucht!

Unser Projekt ELAN mobil bietet Bildungsbausteine zu globalen Themen für Aktionstage, Unterrichtseinheiten und Informationsveranstaltungen an Schulen, Kitas oder außerschulischen Bildungseinrichtungen in ganz Rheinland-Pfalz an. Wir setzen uns gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Fragen rund um einen nachhaltigen Lebensstil, globale Gerechtigkeit und die Wahrung der Menschenrechte auseinander. Die Bausteine zu den Themen Ernährung, Beschaffung, Welthandel, Schokolade, Wasser, Handy, Fußball, Sport, Ruanda und Klimagerechtigkeit veranschaulichen durch interaktive Methoden Globalisierungsprozesse, decken komplexe Problemstrukturen auf und regen zum Handeln an!

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Klimaaktivismus muss Aktivismus für globale Gerechtigkeit sein

Rheinland-pfälzische Promotor*innen für Eine Welt diskutieren nötige Fragen zu Hintergrund und Begegnung der Klimakrise

Die Klimakrise ist von Menschen gemacht – und ihre Auswirkungen treffen insbesondere Menschen, die vergleichsweise wenig zu ihrer Entstehung beigetragen haben. Diese Einsichten bedürfen keiner weiterer Diskussion. Fragen nach den globalen Machtverhältnissen jedoch, die sowohl die Entstehung der Klimakrise erklären als auch zu ihrer Bekämpfung adressiert werden müssen, fordern zur Debatte auf – jenseits polemischer Greta-Statements. Die von den rheinland-pfälzischen Promotor*innen für Eine Welt am 10. November in Mainz organisierte Veranstaltung KLIMA.MACHT.KRISE bot hierfür ein Forum.

Zum Start verdeutlichten die Aktivist*innen Nene Opoku und Dodo die Verknüpfung zwischen Klimakrise und kolonialer Dynamik. Sie zeigten, wie westliche Klimaaktivist*innen zwar mit gutem Willen, aber oft auch mit leeren Worthülsen argumentieren und so von den entscheidenden Fragen nach den Zusammenhängen zwischen kolonialer Kontinuität, ungleichen globalen Machtverhältnissen und der Klimakrise ablenken. Anschließend diskutierten die knapp 40 Teilnehmenden etwa über die Anschlussfähigkeit dieser Einsicht für die Bildungsarbeit.

Hier setzten auch die beiden weiteren Impulse an: Zunächst lud Paul Metsch, Bildungsreferent bei Peace Brigade International, zu einer Reise nach Indonesien ein, auf der er die Zerstörung des Regenwaldes zeigen und mit globalen Macht- und Marktdynamiken in Verbindung bringen konnte. Edda Treiber und Lucia Fuchs, beide Teil des rheinland-pfälzischen Promotor*innenprogramms, stellten anschließend eine von ihnen entwickelte Kampagne vor, die bisher wenig gehörte Stimmen von Menschen hörbar macht, die von den Auswirkungen der Klimakrise besonders betroffen sind.

Alle Referent*innen vertieften in Workshops ihre Einsichten, Fragestellungen und Angebote – und entließen mit neuer Inspiration, Motivation und neuen Kontakten ausgestattete Teilnehmende in den vorfastnachtlichen Mainzer Herbstabend. „Wir sind glücklich, so viele engagierte Menschen zusammengebracht zu haben, die sich mit uns auf eine herausfordernde und absolut notwendige Diskussion eingelassen haben“, freute sich Dr. Sina Kowalewski stellvertretend für alle rheinland-pfälzischen Eine-Welt-Promotor*innen. „Es ist gut, zu wissen, dass wir Argumente liefern und Angebote zeigen konnten, die das Engagement für eine machtkritische Begegnung der Klimakrise stärken können.“

ELAN-RLP